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Thomas - Mann - Haus e.V.
 
 

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Das Thomas-Mann-Haus (Nida), stellt über seine Funktion als Gedenkstätte und Literaturmuseum hinaus ein Forum der kulturellen und wissenschaftlichen Begegnung internationalen Massstabs im Ostseeraum dar.
Ein Schwerpunkt liegt auf Organisation von multinationalen Bildungs- und Begegnungsinitiativen für die akademische Jugend.

Der Verein fördert internationale Gesinnung, Toleranz auf dem Gebiet der Kultur und den Gedanken der Völkerverständigung.  


Presemitteilung zum 18. Internationalen Thomas-Mann-Festival

18. Thomas Mann Festival

Gespräche über Europa und neue Bücher auf dem Thomas-Mann-Festival
Das 18. Internationale Thomas-Mann-Festival „Jahrhundertsommer“ findet vom 12. bis 19. Juli in Nida statt. Das Wortprogramm, bei dem das Publikum, wie üblich, herausragende litauische und europäische Intellektuelle trifft, ist diesmal der Thematik der europäischen Kulturgeschichte gewidmet; die politischen Entwicklungen am Vorabend des Ersten Weltkriegs werden darin nicht umgangen.

Der wohl am meisten erwartete Gast des diesjährigen Wortprogramms ist Silvio Vietta, einer der Pioniere der interkulturellen europäischen Studien. Der emeritierte Professor der Universität Hildesheim kommt nach Litauen auf Einladung des Goethe-Instituts. 

Der Autor, der die herausragende Philosophen des 20 Jahrhunderts, Martin Heidegger und Hans Georg Gadamer, persönlich kannte, beschäftigte sich in seinem Werk ausgiebig mit der Literatur der Romantik, der Moderne und des Expressionismus. In der letzten Zeit widmet er sich der Kulturgeschichte Europas sowie der Rationalität als Antriebskraft der europäischen Geschichte und als einem der Globalisierungsfaktoren. Das Gespräch mit Silvio Vietta wird von der Historikerin und Vorsitzenden des Kuratoriums des Thomas-Mann-Kulturzentrums Dr. Ruth Leiserowitz moderiert.

Die Geografie des europäischen Gemüts am Vorabend des Ersten Weltkriegs wird der polnische Historiker Maciej Górny anschaulich machen. Sein Interessenfeld umfasst Historiographie, das Kriegsgeschehen in Ost- und Mitteleuropa sowie auf dem Balkan, die Geschichte und die Kultur dieser Region im 19. und 20. Jahrhundert. 

Dr. Eligijus Raila, der die litauische Kulturgeschichte erforscht, wird zur Diskussion über die litauische Situation sowie über die politische Atmosphäre am Anfang des Ersten Weltkriegs und über Hintergründe der Erklärung der Unabhängigkeit Litauens begrüßen. Moderiert werden diese zwei Gespräche vom Dichter und Übersetzer, dem langjährigen Wortprogramm-Betreuer Antanas Gailius.

Laut der Geschäftsführerin des Thomas-Mann-Kulturzentrums Lina Motuzienė, wird die Präsentation der litauischen Ausgabe des Buchs „1913: Der Sommer des Jahrhunderts“ vom deutschen Feuilletonisten und Kunsthistoriker Florian Illies, zu einem der pointierten Akzente des Festivals, das einen neuen fünfjährigen Zyklus „Das Erbe der Moderne. Hundert Jahre nach dem großen Krieg“ einleitet. Ins Litauische wurde das Buch, das sich zurzeit kurz vor dem Druck befindet, von der Übersetzerin und Dolmetscherin des Festivals Kristina Sprindžiūnaitė übertragen. 

Am traditionellen Tag der Freunde des Thomas-Mann-Hauses, dem 16. Juli, wird der Entwurf eines weiteren Buchs präsentiert. Es wird aus Texten der Litauerin Paulina Pukytė, der Französin Corinne Roche und des Deutschen Nils Mohl bestehen, die vom imaginären Treffen Thomas Mann mit dem französischen Schriftsteller Jean-Paul Sartre in Nida inspiriert wurden. 

Darüberhinaus werden alle, die sich für die europäische Geschichte und Kultur interessieren, auch nach dem Festival die Vorträge des Wortprogramms durchlesen können: jedes Jahr wird der Kulturalmanach „Niddener Hefte“ herausgegeben, wo die Vorträge auf Litauisch und Deutsch veröffentlicht sind.

Die Standorte der Festival-Veranstaltungen sind das Thomas-Mann-Haus, die evangelisch-lutherische Kirche in Nida, das Geschichtsmuseum der Nehrung, das Künstlerhaus von Virginija und Kazimieras Mizgiriai, die VDA-Kunstkolonie Nida sowie das Zentrum für Kultur- und Tourismusinformation „Agila“. Alle Veranstaltungen des Thomas-Mann-Festivals werden auf Litauisch und Deutsch gehalten.

 

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